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	<title>h4x3d.com &#187; sachtextanalyse</title>
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		<title>Wieder nur schÃ¶ne Worte von Matthias RÃ¤b</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2007 10:51:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[The following article is in German. It was written by Lena as a part of her revision for the a-levels on German Language in 2005. I hope this will be handy for anyone having to revise for &#8220;Deutsch LK&#8221; Sachtextanalyse: &#8220;Wieder nur schï¿½ne Worte&#8221;, von Matthias Rï¿½b Der zu analysierende Artikel &#8220;Wieder nur schï¿½ne Worte&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="update">The following article is in German. It was written by Lena as a part of her revision for the a-levels on German Language in 2005. I hope this will be handy for anyone having to revise for &#8220;Deutsch LK&#8221;</p>
<p>Sachtextanalyse: &#8220;Wieder nur schï¿½ne Worte&#8221;, von Matthias Rï¿½b</p>
<p>Der zu analysierende Artikel &#8220;Wieder nur schï¿½ne Worte&#8221; wurde verfasst von Matthias Rï¿½b und ist erschienen am 16.09.2005 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.  Der Artikel thematisiert das Scheitern des UN-Generalsekretï¿½rs Kofi Annan bezï¿½glich des Gipfelabschlussdokuments des Weltgipfeltreffens in New York.<br />
Die ï¿½berschrift des Artikels &#8220;Wieder nur schï¿½ne Worte&#8221; lï¿½sst den Leser erahnen, dass es sich bei dem folgenden Artikel um eine deutliche Kritik handeln muss. Der Untertitel &#8220;Die Vereinten Nationen und die ewige Reformdebatte&#8221; macht sichtbar, dass speziell das UN- Gipfeltreffen in der Kritik des Autors steht.<br />
Der Text kann in vier Sinnabschnitte gegliedert werden. Der erste Textabschnitt (Zeile 1-11) gibt eine Einfï¿½hrung in das thematisierte Problem des Artikels. Es wird deutlich, dass der Autor nicht die inhaltlichen Schwï¿½chen bei der Einigung des Gipfelabschlussdokuments kritisieren mï¿½chte, sondern sich speziell auf Kofi Annan beschrï¿½nkt. Der Konjunktiv &#8220;ï¿½hï¿½tteï¿½.werden sollen.&#8221; zu Beginn des Artikels zeigt, dass Kofi Annans Erwartungen nach Ansicht des Autors sich nicht erfï¿½llt haben. Die Superlative &#8220;grï¿½ï¿½te&#8221; und &#8220;hï¿½chste&#8221; verdeutlichen die Bedeutsamkeit des Treffens im Allgemeinen aber auch die Bedeutsamkeit des Treffens speziell fï¿½r Kofi Annan. Mit dem Nomen &#8220;Vermï¿½chtnis&#8221; vermittelt der Autor das Bild, dass Kofi Annans Geschichte als UN- Generalsekretï¿½r bereits zu ende sei. Durch den parataktischen Satz &#8220;Kofi Annan ist gescheitert.&#8221; verstï¿½rkt er dieses Bild. Rï¿½b gibt zwar Angaben darï¿½ber, dass Annan bis zum 31.12.2006 sein Amt behalten wird, aber insgesamt wirken die Informationen sehr unkonkret, da sie mit Ausdrï¿½cken wie &#8220;tï¿½uschen&#8221; und &#8220;wahrscheinlich&#8221; ï¿½bermittelt werden. In einem Zitat (Zeile 7-10) des Generalsekretï¿½rs wird das Gegenteil von vorher Berichtetem behauptet. Kofi Annan spricht davon, dass des falsch wï¿½re den Prozess als gescheitert zu bezeichnen. Insgesamt klingt das kurze Zitat zuversichtlicher als die Angaben des Autors. Der Autor lï¿½sst im ersten Abschnitt an vielen Stellen sein Werturteil mit einflieï¿½en ohne dies an Fakten zu belegen. Adjektive wie &#8220;unerfreulich&#8221;, &#8220;unverdrossen&#8221; oder der Ausdruck &#8220;&#8230;fï¿½llt die Bilanz dï¿½nn aus.&#8221; erzeugen eine pessimistische Stimmung. Das Zitat Kofi Annans stellt eine Ausnahme dar, da es optimistischer klingt und versucht Grï¿½nde fï¿½r ein eventuelles Scheitern zusuchen.<br />
Das Problem der Vielfï¿½ltigkeit der 191 Staaten, welches eine Einigung sehr schwer macht, wird im zweiten Abschnitt aufgegriffen. In dem  zweiten Abschnitt (Zeile 12- 23) versucht der Autor die strukturell bedingten Schwierigkeiten der vereinten Nationen zu verdeutlichen. Rï¿½b kritisiert, dass jedes Land hï¿½ufig versuche nur die  Interessen der Staatchefs und nicht die der Bevï¿½lkerung zu thematisieren Die Verben &#8220;verpflichten&#8221;, und &#8220;schulden&#8221; im Bezug auf die Regierungen zeigen die Abhï¿½ngigkeit  vieler UN- Vertreter. Die Betitelung  &#8220;Club von Diplomaten&#8221; und die Information, dass viele UN-Gesandte nicht nach Befï¿½higung, sondern nur als Belohnung fï¿½r besondere Dienste oder aufgrund von guten Beziehungen UN- Vertreter werden, macht die Kritik an der Zusammensetzung des Weltgipfeltreffens deutlich. Insgesamt fï¿½llt auf, dass diese Kritik nicht an Beispielen belegt wird bzw. es fast so scheint, als wï¿½rde jeder UN ï¿½Vertreter unfï¿½hig sein seine Arbeit auszuï¿½ben. Angaben wie &#8220;in den seltensten Fï¿½llen&#8221; oder &#8220;die nicht oftï¿½ausgesucht werden&#8221; machen die verallgemeinernde Kritik deutlich.<br />
Im dritten Abschnitt bezieht sich Rï¿½b auf das persï¿½nliche Verschulden Kofi Annans. Dabei wendet sich Rï¿½bs Kritik an den UN- Korruptionsskandal im Irak von 1996-2003. Seine Kritik wird vor allem in der Auswahl bestimmter Wï¿½rter sichtbar. Mit Ausdrï¿½cken wie &#8220;schwere Versï¿½umnisse&#8221;, &#8220;gravierende Mï¿½ngel&#8221; oder &#8220;mutmaï¿½lich grï¿½ï¿½te Korruptionsskandal&#8221; sollen Kofi Annans Fehler als UN- Generalsekretï¿½r zum Ausdruck gebracht werden. Auï¿½erdem verwendet Rï¿½b Wï¿½rter wie &#8220;UN- Hilfsprogramm&#8221;, &#8220;humanitï¿½ren Programm&#8221;, &#8220;Not leidende Bevï¿½lkerung&#8221; auf der einen Seite, und Begriffe aus dem kriminellen Bereich wie &#8220;Bestechung und Preistreiberei&#8221;, &#8220;Schmiergeldzahlungen&#8221;, &#8220;herauszupressen&#8221; und &#8220;Missbrauch&#8221; auf der anderen Seite. Anhand dieses Kontrasts in der Verwendung der Wï¿½rter wird die kritische Darstellungsweise des UN-Konflikts verstï¿½rkt. Die Syntax ist ï¿½berwiegend hypotaktisch aufgebaut. Dadurch erscheint das Aufzï¿½hlen von Informationen noch umfangreicher und somit die Anzahl der entstanden Mï¿½ngel von Seiten der Vereinten Nationen noch hï¿½her. Der letzte Satz (&#8220;Annan bedauerte die Fehler und ï¿½bernahm die politische Verantwortung&#8221;) des dritten Abschnitts hingegen, ist sehr kurz gehalten. Hier wird, wie auch schon im ersten Abschnitt (&#8220;Kofi Annan ist gescheitert&#8221;), das Bild von einem UN- Generalsekretï¿½r, der am Ende seiner Karriere steht vermittelt. Die kurzen Sï¿½tze werden beim Lesen schnell als Tatsache aufgefasst und nicht hinterfragt.<br />
In dem letzten Abschnitt wendet sich der Autor wieder an einen Fehler aus der Vergangenheit Kofi Annans. Der Abschnitt greift den Inhalt des letzten Satzes des vorangegangen Abschnitts wieder auf und spricht von &#8220;beispiellosen Tragï¿½dien&#8221;.  Er bezieht sich dabei auf das von Seiten der UN nicht verhinderte Massaker in Ruanda im Juli 1995. Auch hier wendet Rï¿½b sich mit seiner Kritik an Kofi Annan. Er betont, dass Annan damals der Chef der UN-Abteilung fï¿½r Friedenstruppen gewesen ist. Durch das Verb &#8220;nicht vermochten&#8221; wird Rï¿½bs Kritik an die Vereinten Nationen offensichtlich. Es scheint als wï¿½rde er der UN unterstellen das Massaker absichtlich nicht verhindert zu haben. Um seine Unterstellung jedoch  zu belegen spricht der Autor von Warnungen, auf die die UN nicht eingegangen sei. Nach dem gleichen Prinzip geht er auch bei dem nï¿½chsten Vorfall, dem Anschlag auf den Sitz der UN- Mission in Bagdad, vor. Auch hier bezieht Rï¿½b die vernachlï¿½ssigten Warnungen mit in seine Kritik ein. Dennoch werden bei beiden Geschehnissen die Grï¿½nde fï¿½r das Ignorieren der Warnungen auï¿½en vorgelassen. Die Ereignisse werden nur von einem Gesichtspunkt aus betrachtet. Hinzu kommt, dass sie als Grund fï¿½r das Scheitern Kofi Annans auf dem Weltgipfeltreffen 2005 genommen werden. Jedoch ist vor allem der ausfï¿½hrlichere berichtete Vorfall in Ruanda 10 Jahre her. Der Leser erfï¿½hrt durch die Informationen aus der Vergangenheit keinen Zusammenhang zur heutigen Situation bzw. Grï¿½nde fï¿½r die aktuelle Problematik.<br />
Auffï¿½llig ist auch, dass nach dem Informieren ï¿½ber die scheinbaren Fehltritte Annans, die Information ï¿½ber das Erhalten des Friedensnobelpreises fï¿½r die UN 2001 erfolgt. Rï¿½b lobt auï¿½erdem, dass Kofi Annans Aufstieg in der UN seit seinem Betritt 1962. Es scheint als wolle der Autor am Ende seines Artikels den UN- Generalsekretï¿½r doch nicht ganz im Licht seiner negativen Kritik stehen lassen. In den letzten beiden Sï¿½tzen bezieht sich Rï¿½b wieder auf das Weltgipfeltreffen. Die Sï¿½tze sind wieder kurz gefasst. Der UN- Generalssekretï¿½r wird als ein &#8220;sichtlich bedrï¿½ckter Annan&#8221; charakterisiert. Der letzte Satz &#8220;Seine Rede klang nach Abschied&#8221;  greift die von Rï¿½b vorher erlï¿½uterte Tatsache des Scheiterns Kofi Annans wieder auf. Auch an dieser Stelle gibt der Autor keine weiteren Informationen weshalb die Rede nach Abschied klang. Er verwendete den parataktischen Satzbau, um sein Urteil als feststehend sichtbar zu machen.<br />
Zusammenfassend fï¿½llt auf, dass der der Text ï¿½berwiegend deskriptiv verfasst wurde. Fï¿½r den Autor steht das Scheitern Kofi Annans fest. Er versucht dies dem Leser zu vermitteln, indem er Begrï¿½ndungen in dem strukturellen Aufbau der UN und in Fehlern der Vergangenheit seitens des Generalssekretï¿½rs sucht. Dabei zeigt, er zwar auf, weshalb aus seiner Sicht Kofi Annan gescheitert ist, aber insgesamt wirkt seine Darstellungsweise nicht ï¿½berredend bzw. ï¿½berzeugend. Seine Absichten liegen vielmehr in der Vermittlung der Kritik an der UN Organisation bzw. des Generalsekretï¿½rs.</p>
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