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	<title>h4x3d.com &#187; geschichte</title>
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		<title>Scheinbare Gleichstellung der Juden seit 1871</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2007 11:09:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[The following article is in German. It was written by Lena as a part of her revision for the a-levels on German History in 2005. I hope this will be handy for anyone having to revise for &#8220;Geschichte LK&#8221; Demographische Situation im Deutschen Kaiserreich um 1871 • Gesamtbevölkerung ca. 50 Millionen Deutsche • Jüdisch Abstämmige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="update">The following article is in German. It was written by Lena as a part of her revision for the a-levels on German History in 2005. I hope this will be handy for anyone having to revise for &#8220;Geschichte LK&#8221;</p>
<p><em>Demographische Situation im Deutschen Kaiserreich um 1871</em></p>
<p>•	Gesamtbevölkerung ca. 50 Millionen Deutsche<br />
•	Jüdisch Abstämmige Deutsche ca. 500.000<br />
•	1% der Gesamtbevölkerung<br />
•	2/3 der Juden leben in Städten, in Berlin ist jeder vierte Bürger jüdischer Abstammung<br />
•	Juden waren oft wohlhabend und von hohem Bildungstand<br />
•	unter den 100 wohlhabensten Preußen waren 30 jüdischer Abstammung, 8% aller Gymnasiasten waren jüdischer Abstammung</p>
<p><strong>Rechtliche Gleichstellung der Juden durch die Reichsverfassung von 1871</strong></p>
<p>&#8220;Für ganz Deutschland besteht einen gemeinsames Indigenat mit der Wirkung, daß der Angehörige (Unterthan, Staatsbürger) eines jeden Bundesstaates in jedem anderen Bundesstaate als Inländer zu behandeln und demgemäß zum festen Wohnsitz, zum Gewerbebetriebe, zu öffentlichen Aemtern, zur Erwerbung von Grundstücken, zur Erlangung des Staatsbürgerrechtes und zum Genusse aller sonstigen bürgerlichen Rechte unter denselben Voraussetzungen wie der Einheimische zuzulassen, auch in Betreff der Rechtsverfolgung und des Rechtsschutzes demselben gleich zu behandeln ist.&#8221;<br />
(Zitiert nach: http://www.documentarchiv.de/ksr/verfksr.html,<br />
&#8220;Gesetz betreffend die Verfassung des Deutschen Reiches, vom 16. April 1871&#8243;)</p>
<p><strong>Gesellschaftliche/wirtschaftliche Auslöser des Antisemitismus:</strong></p>
<p>•	Wirtschaftskrise Ende der 1870er Jahre<br />
•	insbesondere der Börsenkrach von 1873<br />
•	Sozialer Neid<br />
•	Religöse Diskrepanzen</p>
<p><em>Diskriminierung/Isolierung</em><br />
Die Judenfeindschaft beruhte nun nicht mehr allein auf einem religiösen Hintergrund, sondern wurde rassisch begründet.</p>
<p><em>Anitjudaismus </em><br />
<em>Antisemitismus</em></p>
<p>Begriff &#8220;Semit&#8221; wird aus der theologisch-historischen Literatur des späten 18. Jahrhunderts übernommen? Begriff dient als Beschreibung des Volkscharkaters der Juden ? Wird Ende des 19. Jahrhunderts zum &#8221; Rassecharakter&#8221;? Verschiedenaritkeit wird zur Verschiedenwertigkeit<br />
Denn Juden wird vorgeworfen Schuld an den negativen Auswirkungen&#8230;</p>
<p>&#8230; der Modernisierung<br />
&#8230; des Kapitalismus<br />
&#8230; Schuld zu sein.</p>
<p>Der &#8220;seelenlose Materialismus&#8221; wurder dem &#8220;deutschen Idealismus&#8221; gegenübergestellt.<br />
Für den Börsenkrach 1873 machte der Journalist Wilhelm Marr in seinem veröffentlichtem Buch &#8220;Der Sieg des Judenthums über das Germanenthum&#8221; die Juden verantwortlich und kritisierte allgemein den wirtschaftlichen und politischen Einfluss der Juden. Auch Marr begründete die Judenfeindschaft &#8220;rassisch&#8221;.<br />
Zur &#8220;Judenfrage&#8221; erschienen zwischen 1873 und 1890 mehr als 500 Schriften im Deutschen Kaiserreich. Das Zentrum des Antisemitismus war Berlin ? zurückzuführen auf Einwohnerzahl.<br />
? über 250.000 Berliner unterzeichneten 1880/81 die &#8220;Antisemiten-Petition&#8221; gegen die rechtliche und soziale Gleichstellung der Juden.<br />
Soziale Gruppen, in denen der Antisemitismusgedanke besonders verbreitet war</p>
<p>•	Handwerker<br />
•	Kleinhändler<br />
•	Bauern<br />
•	Angehörige der Führungs- und Bildungsschicht</p>
<p>1890 &#8220;Rassegedanke&#8221; drängt sich weiter in den Vordergrund</p>
<p>Paul de Lagarde forderte in seinen &#8221; Deutschen Schriften&#8221; die Einheit des deutschen Volkes in &#8221; Rasse und Religion&#8221;. Zu den bekanntesten Schriften aus dieser Zeit zählen jedoch die 1899 von Houston Stewart Chamberlain veröffentlichten &#8221; Grundlagen des 19. Jahrhunderts&#8221;. Hier war die Rede von der &#8221; arischen Rasse&#8221;, die nach den vielen &#8220;Vermischngen mit Juden&#8221; ihre &#8221; Reinheit&#8221; wiedererlangen müsse.<br />
Lösung der &#8221; Judenfrage&#8221; führt zum Historikerstreit<br />
Heinrich von Treitschke war 1880 der Aufassung:</p>
<p>•	Juden sollen Deutsche werden, viele verweigern dies<br />
•	Einwirkungen des Judentums zeigen sich vielfach schädlich<br />
•	Juden seien ein &#8220;fremdes Element&#8221; der deutschen Gesellschaft<br />
•	Die Juden seien das Unglück der Deutschen<br />
<em><br />
Theodor Mommsen entgegnete 1880:</em></p>
<p>•	Die jüdischen Mitbürger sind Deutsche, somit müssen sie es erst garnicht werden<br />
•	Der &#8220;Judenkrieg&#8221; schadet der &#8220;eben erst geeinten Nation&#8221;<br />
•	Fehler macht jeder deutsche Mitbürger, es wäre falsch einzelne Fehler auf die jüdische Allgemeinheit zu beziehen<br />
•	Es gibt Unterschiede zwischen jüdisch getauften Deutschen und christlich getauften Deutschen, genauso gibt es aber auch Unterschiede zwischen Berlinern und Münchenern ? &#8220;Antisemitismus untergräbt die Einheit der Nation&#8221;</p>
<p><em>Gegner des Antisemitismus</em></p>
<p>•	Liberale Parteien setzten sich für die Gleichstellung der Juden ein &#8220;Judenschutz-Schutztruppe&#8221;<br />
•	1891 Gründung &#8220;Verein zur Abwehr des Antisemitismus&#8221;<br />
•	1893 weite Kreise des liberalen Bürgertums schließen sich zum &#8220;Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens&#8221; zusammen</p>
<p>Größer als die Anzahl der Vereine und Parteien, die sich gegen den Antisemitismus aussprachen, war jedoch die Anzahl der gegründeten Parteien, die den Antisemitismus befüworteten!</p>
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		<title>Zeitleiste deutscher Geschichte nach 1945</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2007 10:39:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[The following article is in German. It was written by Lena as a part of her revision for the a-levels on German History in 2005. I hope this will be handy for anyone having to revise for &#8220;Geschichte LK&#8221; 49-63 Bundeskanzlerschaft Konrad Adenauers (CDU) an der Spitze bï¿½rgerlicher Koalitionsregierungen. 1949 Beide deutschen Regierungen erheben den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="update">The following article is in German. It was written by Lena as a part of her revision for the a-levels on German History in 2005. I hope this will be handy for anyone having to revise for &#8220;Geschichte LK&#8221;</p>
<p><span id="more-383"></span></p>
<pre><code>
49-63    Bundeskanzlerschaft Konrad Adenauers (CDU) an der Spitze bï¿½rgerlicher	 Koalitionsregierungen.

1949	Beide deutschen Regierungen erheben den Anspruch, allein das deutsche Volk rechtmï¿½ï¿½ig zu vertreten.

1950	DDR "Gï¿½rlitzer Vertrag" ? Annerkennung der Oder- Neiï¿½e-Grenze, Pleven? 1950 Vorschlag zur EVG

1951	BRD wird Grï¿½ndungsmitglied der Europï¿½ischen Gemeinschaft fï¿½r Kohle und Stahl (Montanunion).
1952 Das Lastenausgleichsgesetz regelt die Entschï¿½digung fï¿½r Heimat vertriebene und
andere Krieggeschï¿½digte. Im Wiedergutmachungsvertrag mit Israel verpflichtete sich die Bundesrepublik zu einer Zahlung von 3,45 Milliarden DM.

1952	Stalinnote? In Absprache mit der Bundesregierung lehnen die Westmï¿½chte das Angebot Stalins ab, Deutschland unter Voraussetzung seiner Neutralisierung wieder zu vereinigen.

1952	Wiedergutmachungsabkommen mit Israel und jï¿½d. Organisationen

1953	Einfï¿½hrung der 5% Klausel

1954	Pariser Vertrï¿½ge: Beendigung des Besatzungsregimes, Beitritt der BRD zur NATO, Europï¿½isches Statut fï¿½r das Saarland.

1955	Mit dem Inkrafttreten der Pariser Vertrï¿½ge erhï¿½lt die BRD die volle Souverï¿½nitï¿½t. Bonn und Moskau nehmen die diplomatische Beziehung auf. Hallstein Doktrin

1955	BRD und DDR werden souverï¿½n und treten den Militï¿½rbï¿½ndnissen der NATO bzw. des Warschauer Paktes bei.

1956 	Das Bundesverfassungsgericht verbietet die KPD. Einfï¿½hrung der allgemeinen Wehrpflicht.

1957	Die Einfï¿½hrung der "dynamischen Altersrente" sichert den Rentenempfï¿½ngern den Anschluss an die allgemeine Einkommensentwicklung. Das Saarland wir in die BRD eingegliedert. Mit den 5 Partnerlï¿½ndern der EGKS grï¿½ndet die BRD in den "Rï¿½mischen Vertrï¿½gen" die "Europï¿½ische Wirtschaftsgemeinschaft" (EWG).

1957	Kartellgesetz

1958	Der sowjetische Partei und Regierungschef Chruschtschow  fordert den Abzug der Westmï¿½chte aus Berlin und die Umwandlung Westberlins in eine "selbststï¿½ndige politische Einheit".

1961	Import und Exportbeschrï¿½nkungen werden aufgehoben, Beitritt GATT

58-61 	2. Berlin Krise

1959	Im "Godesberger Programm" vollzieht die SPD den ï¿½bergang von der Arbeiter- zur Volkspartei.

1961	Einfï¿½hrung Bundessozialhilfegesetz, Mauerbau (13.8.)

1963	Deutsch-franzï¿½sischer Friedensvertrag (Adenauer/de Gaulle)

63-66	Ludwig Erhard Kanzler CDU/FDP

1965	BRD und Israel nehmen diplomatische Beziehungen auf.

66-68     Studentenbewegung und die APO erreichen ihren Hï¿½henpunkt.

1968	Atomwaffensperrvertrag

66-69		Groï¿½e Koalition zwischen Union und der SPD: Bundeskanzler Kiesinger (CDU), Vize Brandt

1966	Redneraustausch zwischen SED und SPD scheitert von ï¿½stlicher Seite

1966	Wirtschaftliche Rezension

1967	Das Stabilitï¿½tsgesetz ermï¿½chtigt die Bundesregierung zu wirtschaftlichen Steuermaï¿½nahmen

1967	DDR fï¿½hrt eigene Staatsbï¿½rgerschaft ein

69-74	Sozial-liberale Koalitionsregierung mit Willy Brandt  als Kanzler und Walter Scheel (FDP) als Vize

1970	Die "neue Ostpolitik": Gewaltverzichts- und Grenzregelungsvertrï¿½ge mit der Sowjetunion und Polen

1970	Die Regierungschefs Brandt und Stoph treffen sich zu Gesprï¿½chen in Erfurt und Kassel.
Moskauer Vertrag (1. Vertrag), BRD und UDSSR erkannte pol. Ordnung an, musste Unverletzlichkeit aller europ. Grenzen anerkennen, Verzichtung auf jede Gewaltverwendung, Vertrag berï¿½hre nicht die Sonderrechte der vier Siegermï¿½chte im Bezug auf Deutschland als Ganzes

Dez. 	Warschauer Vertrag, Garantiert Unverletzlichkeit der bestehenden Grenzen, grundsï¿½tzlichen Gewaltverzicht, CDU/CSU anfangs dagegen, jedoch ratifizieren sie den Vertrag

1971	Das Vier Mï¿½chte Abkommen regelt die Beziehungen West-Berlins zur BRD und garantiert die Freiheit der Zugangswege

1972	Der Grundlagenvertrag erï¿½ffnet unter der Vorraussetzung der Gleichberechtigung normale zwischenstaatliche Beziehungen zwischen den beiden deutschen Staaten, aber ohne vï¿½lkerrechtliche Anerkennung der Ost-Berliner Regierung.

1972	Betriebsverfassungsgesetz sollte den Arbeitnehmern mehr Mitspracherechte verschaffen

1973	Beide Staaten werden UN-Mitglieder

1974	Bei der Revision der DDR- Verfassung von 1968 entfï¿½llt jede Erwï¿½hnung gesamtdeutscher Gemeinsamkeiten

74-82	 Sozial-liberale Koalition unter Helmut Schmidt und Vize Genscher( FDP). Als Folge zweier ï¿½lpreiserhï¿½hungen und weltweiter Krisenerscheinungen erlebt die Wirtschaft der BRD einen Konjunktureinbruch (Stagflation)

1975 	in Helsinki 32 europï¿½ische Staaten, sowie USA und Kanada,  Schlussdokument der KSZE, Beachtung der Grund- und Menschenrechte, Verbesserung der zwischenstaatlichen Beziehungen? mehr moralisch! Ermutigung fï¿½r Bï¿½rgerrechtsbewegungen in kommunistischen Staaten.

1976:	Einfï¿½hrung der paritï¿½tischen Mitbestimmung in grï¿½ï¿½eren Wirtschaftsunternehmen

1977:	Ehe- und Familienrechtsreform: Die rechtliche Gleichstellung der Frau wird gesetzlich verankert. Hï¿½hepunkte des Terrors der RAF

1980	Bundespartei "Die Grï¿½nen" formieren sich

1981	 Hï¿½hepunkte der Demonstrationen gegen die Stationierung neuer US- Raketen

1981	Schmidt und Honecker fï¿½hren in der DDR pol. Gesprï¿½che

1982	Die sozial-liberale Koalition zerbricht: Helmut Kohl (CDU)
wird Kanzler einer Unions/FDP Regierung,

1984	Die Arbeitslosigkeit ï¿½bersteigt erstmals die 2 Millionen Grenze

1987	Staatsbesuch Honeckers in der BRD

1989	Die DDR-Regierung gewï¿½hrt ihren Bï¿½rgern bessere Reise- und Auswanderungsbedingungen

1989      Ungarn ï¿½ffnet die Grenzen zu ï¿½sterreich und ermï¿½glicht Tausenden von DDR-Bï¿½rgern die Flucht in
den Westen.

09.10.	Im Zuge der Leibziger "Montagsdemonstrationen" fordern 70.000 Menschen unter der Parole "Wir sind das Volk" demokratische Rechte.

18.10.	Honecker tritt von allen ï¿½mtern zurï¿½ck, sein Nachfolger wird Egon Krenz.

09.11.	Die DDR Behï¿½rden ï¿½ffnen die Grenzï¿½bergï¿½nge nach West Berlin und zur BRD.

28.11.	Bundeskanzler Kohl schlï¿½gt im "10-Punkte-Programm" "konfï¿½derative Strukturen" zwischen den beiden deutschen Staaten vor.

01.12.	Die DDR-Volkskammer streicht den Fï¿½hrungsanspruch der SED aus der Verfassung-

10.02. 1990	Gorbatschow stimmt der deutschen Wiedervereinigung zu.

18.03.	In den ersten freien Volkskammerwahlen gewinnt die bï¿½rgerliche "Allianz fï¿½r Deutschland" eine Mehrheit und stellt mit Lothar de Maiziï¿½re den Ministerprï¿½sidenten, diese betreibt den Anschluss an die BRD.

01.07.	Mit dem Inkrafttreten der Wï¿½hrungs-, Wirtschafts- und Sozialunion  wird die DM die gemeinsame Wï¿½hrung.

12.09.	Im "Zwei-plus-vier-Vertrag" erhï¿½lt die BRD die uneingeschrï¿½nkte Souverï¿½nitï¿½t.

03.10.	Die staatliche Vereinigung Deutschlands tritt in Kraft.

14.11.	Im deutsch-polnischen Grenzvertrag erkennt die BRD die Oder-Neiï¿½e-Grenze als endgï¿½ltig an.

20.06. 1992	Der Bundestag entscheidet sich fï¿½r Berlin als kï¿½nftigen Regierungssitz

12.11. 1992 	Das Berliner Landgericht erï¿½ffnet gegen Honecker und andere SED Fï¿½hrer einen Prozess.

1994		Bei den Bundestags- und Landtagswahlen in den neuen Bundeslï¿½ndern wird die PDS die
drittstï¿½rkste Partei in Ostdeutschland.

1997	Die Zahl der Arbeitslosen klettert im Februar auf 4,7 Millionen
</code></pre>
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		<title>Kurzreferat: Irak Afghanistan USA (Geschichte Zusatzkurz 2005)</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2005 22:31:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jez</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vielleicht bringt mein Kurzreferat ja dem ein oder anderem etwas- vielleicht findet jemand diese Seite via google (wie soviele andere auch) und freut sich (praktisch keine Hausaufgaben mehr machen zu muessen -grin-), so here it is, geschrieben 2005, irgendwann vorm Abitur für Geschichte Zusatzkurs, nothing big, ein Kursreferat halt, basierend groeßtenteils auf meiner 21 Seiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht bringt mein Kurzreferat ja dem ein oder anderem etwas-<br />
vielleicht findet jemand diese Seite via google (wie soviele andere auch) und freut sich (praktisch keine Hausaufgaben mehr machen zu muessen -grin-), so here it is, geschrieben 2005, irgendwann vorm Abitur für Geschichte Zusatzkurs, nothing big, ein Kursreferat halt, basierend groeßtenteils auf meiner 21 Seiten FA in English Lk (to come).</p>
<p>Bereits wenige Stunden nach dem Attentat des 11.Septembers 2001 gab der handtierende Präsident George Bush bekannt, dass kein anderer als der Terrorist Osama Bin Laden (teilweise in der amerikanischen Presse auch geführt als Usama bin Laden) verantwortlich war für dieses &#8220;organisitorische Meisterwerk des Grauens&#8221;.<br />
Bush rechtfertigte einen nach wenigen Wochen beginnenden Krieg in Afghanistan mit dem Fakt, dass die afghanische Talibanregierung eine Auslieferung Bin Ladens verweigerte. Bin Laden gilt als Führer des Terrornetzwerkes Al Qaida, welches sich nachdem 11.September als die Verantwortlichen ausgaben. Zwei Videobänder die von dem arabisch sprachigen Sender &#8216;Al jazeera&#8217; gezeigt worden waren gelten als ?die ersten Erklärungen zum Krieg gegen den kaptialistischen Westen?. Bin Laden, der auf dem ersten dieses 10 minütigen Bandes gezeigt wird, spricht von einem großen Erfolg gegen die USA und warnt alle Länder sich auf die Seite dieser zu stellen.<br />
Im Dezember 2001 fielen bereits die ersten 100000$ Bomben auf die 10$ Zelte in Afghanistan. Ein Krieg der gewissermaßen nicht viel Sinn machte und nur als Scheinkrieg im Rahmen einer massiven PR-Offensive für Bush geführt wurde.<br />
Afghanistan besitzt ein Eisenbahnnetz von 30 Kilometern, nur eingeschränkte kommunikative Infrastrukturen (kein Mobiltelefonnetzwerk) und vorallem was Bush natürlich als einen der Bewegsgründe neben wir stoppen vor keinem Land, welches den internationalen Terrorismus unterstützt oder Terroristen beherbergt? -keine Demokratie .<br />
Man hat Bin Laden bis heute nicht gefasst. Im Vergleich zum Irakkrieg waren &#8220;nur&#8221; 10000-25000 amerikanische Soldaten in Afghanistan und es gab kaum K?mpfe zwischen Talibananhängern und den amerikanischen GIs. Der Krieg wurde zum größten Teil aus der Luft und mit Hilfe von Distanzwaffen geführt.<br />
Man könnte nun zynisch behaupten, dass aufgrund der erfolglosen Suche nach Bin Laden, Bush in Saddam Hussein und seinen nicht existierenden Massenvernichtungswaffen einen neuen Sündenbock gefunden hatte. Damit verbunden war, dass Saddam seitens der US- Regierung nun in Verbindung mit den Anschlag auf das World Trade Center gebracht wurde.<br />
Eine Entwicklung, die keiner so wirklich verstehen kann.  Selbst das amerikanische Volk nicht. Mit Hilfe massiver PR Kampagnen im amerikanischen Fernsehen (CNN/FOX, etc) wurde das Volk zu einer Zustimmung des Krieges überzeugt. (vor dieser PR-Offensive stimmten &#8220;nur&#8221; 47% einem Präventivkrieg gegen den Irak zu und nach ihr ganze 74%!)</p>
<p><strong>In der Hierarchie der 27 meist gebrauchten Begründungen für den Krieg lagen die folgenden acht ganz vorn (die sogenannten. &#8220;Hauptgründe&#8221;): </strong></p>
<p>1.	Krieg gegen den internationalen Terrorismus,<br />
2.	Verhinderung der Weitergabe von Massenvernichtungswaffen,<br />
3.	mangelhafte oder fehlende Waffen-Inspektionen,<br />
4.	Beseitigung des Regimes von Saddam Hussein,<br />
5.	das schlichte Argument: &#8220;Saddam Hussein ist böse&#8221;,<br />
6.	Befreiung des irakischen Volkes,<br />
7.	Bruch von Vereinbarungen bzw. Versprechungen<br />
8.	Irak stelle eine Bedrohung dar (&#8220;imminent threat&#8221;). (siehe 2.)</p>
<p><strong>Die zweitwichtigsten Begründungen für den Krieg waren (teilweise weder logisch noch sinnvoll): </strong><br />
?	&#8220;Weil wir dazu in der Lage sind&#8221;,<br />
?	wir müssen die unerledigte Aufgabe (&#8220;unfinished business&#8221;) zu Ende bringen,<br />
?	der Irak müsse entwaffnet werden,<br />
?	Verbindung zu Al Qaida<br />
?	mehr Sicherheit für die Welt.</p>
<p><strong>Die übrigen Begründungen bewegten sich auf folgenden Ebenen: </strong><br />
?	Rache,<br />
?	Irak sei eine Bedrohung für die Region,<br />
?	&#8220;um der Geschichte Willen&#8221;,<br />
?	Bewahrung des Friedens,<br />
?	Irak bedrohe die Freiheit,<br />
?	Verpflichtung gegenüber den Kindern für eine sichere Welt zu sorgen,<br />
?	Vorteile für den Nahen Osten erzielen,<br />
?	Belebung der Wirtschaft,<br />
?	Irak als Beispiel für andere Länder (Iran/Syrien?!),<br />
?	weil Saddam Hussein die USA hasst<br />
?	die Verletzung des Völkerrechts durch den Irak.</p>
<p>Die acht zuerst genannten &#8220;Gründe&#8221; für den Krieg haben sich in allen drei Untersuchungsphasen als die wichtigsten herausgestellt. Viele von den übrigen &#8220;Gründen&#8221; tauchten irgendwann einmal auf und verschwanden auch wieder aus der Diskussion&#8230; warum ist eigentlich klar.</p>
<p><strong>Weiterhin gab es folgende Behauptungen:</strong><br />
?	Behauptung 1: Der Irak hat versucht Uran vom afrikanischen Staat Niger zu kaufen. &#8211; Der Bericht beruhte, laut der Atomenergieagentur IAEA, auf gefälschten Dokumenten.<br />
?	Behauptung 2: Der Irak besitzt bis zu 20 Scud-Raketen mit unerlaubter Reichweite. &#8211; Bisher wurde keine gefunden.<br />
?	Behauptung 3: Der Irak besitzt mobile Laboratorien zur Herstellung von biologischen Kampfstoffen. &#8211; Drei derartige Fahrzeuge wurden gefunden, es steht aber noch nicht zweifelsfrei fest, dass sie tatsächlich dem vermuteten Zweck dienten.<br />
?	Behauptung 4: Der Irak produziert weiterhin chemische und biologische Kampfstoffe. &#8211; Weder Senfgas noch Sarin, VX oder andere Giftstoffe wurden entdeckt.<br />
?	Behauptung 5: Der Irak beherbergt Al-Qaida-Kämpfer. &#8211; Kein Beweis dafür konnte erbracht werden.<br />
Keine dieser Behauptungen oder Aussagen haben sich als wahr behauptet. ( d.h. Der Krieg war unbegründet!)</p>
<p>Vor einigen Tagen stand in der FAZ, dass nun ein OFFIZIELLER Bericht ergeben hätte, dass es wirklich keine Massenvernichtungswaffen im Irak gab.</p>
<p>Somit verringen sich Bushs Chancen auf eine Wiederwahl im November 2004, da seine Gründe für eine Invasion/Intervention im Irak sich beweisbar als Lügen entpuppten. Sein Präsidentschaftsgegner Kerry benutzt diese nun um seine eigene Position zu stärken und Bushs Glaubwürdigkeit anzuzweifeln.</p>
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