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deutsch lk

The following article is in German. It was written by Lena as a part of her revision for the a-levels on German Language in 2005. I hope this will be handy for anyone having to revise for “Deutsch LK”

Die Menschen sind der Welt verfallen, wenn sie sich nicht von ihren alten Lebensumständen trennen.

“Das Entsetzliche” (z.B. Industrialisierung, wilhelminisches Bürgertum, Krieg, kapitalistische Wirtschaftssysteme)
Reaktion auf “Das Entsetzliche” -> Der Aufschrei

- will nur gehört werden
- will “grauenhaften Lärm” übertönen
- Empfänger: Mensch/Gott
- einzige Möglichkeit zur Veränderung
- trennt den hinnehmenden Menschen von dem Expressionisten

Die Entscheidung; für /wider
“Wollen wir Befreiung?” Einzige Frage an das Leben
Die Entscheidung und der damit verbundene Aufschrei formen den Expressionismus. Er ist die Antwort auf eine Wirklichkeit (siehe “Das Entsetzliche”), in der wegschauen oder ignorieren unmöglich geworden ist.
Der Expressionismus ist eine Sendung, die nichts mehr von Schönheit weiß.

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The following article is in German. It was written by Lena as a part of her revision for the a-levels on German History in 2005. I hope this will be handy for anyone having to revise for “Geschichte LK”

Demographische Situation im Deutschen Kaiserreich um 1871

• Gesamtbevölkerung ca. 50 Millionen Deutsche
• Jüdisch Abstämmige Deutsche ca. 500.000
• 1% der Gesamtbevölkerung
• 2/3 der Juden leben in Städten, in Berlin ist jeder vierte Bürger jüdischer Abstammung
• Juden waren oft wohlhabend und von hohem Bildungstand
• unter den 100 wohlhabensten Preußen waren 30 jüdischer Abstammung, 8% aller Gymnasiasten waren jüdischer Abstammung

Rechtliche Gleichstellung der Juden durch die Reichsverfassung von 1871

“Für ganz Deutschland besteht einen gemeinsames Indigenat mit der Wirkung, daß der Angehörige (Unterthan, Staatsbürger) eines jeden Bundesstaates in jedem anderen Bundesstaate als Inländer zu behandeln und demgemäß zum festen Wohnsitz, zum Gewerbebetriebe, zu öffentlichen Aemtern, zur Erwerbung von Grundstücken, zur Erlangung des Staatsbürgerrechtes und zum Genusse aller sonstigen bürgerlichen Rechte unter denselben Voraussetzungen wie der Einheimische zuzulassen, auch in Betreff der Rechtsverfolgung und des Rechtsschutzes demselben gleich zu behandeln ist.”
(Zitiert nach: http://www.documentarchiv.de/ksr/verfksr.html,
“Gesetz betreffend die Verfassung des Deutschen Reiches, vom 16. April 1871″)

Gesellschaftliche/wirtschaftliche Auslöser des Antisemitismus:

• Wirtschaftskrise Ende der 1870er Jahre
• insbesondere der Börsenkrach von 1873
• Sozialer Neid
• Religöse Diskrepanzen

Diskriminierung/Isolierung
Die Judenfeindschaft beruhte nun nicht mehr allein auf einem religiösen Hintergrund, sondern wurde rassisch begründet.

Anitjudaismus
Antisemitismus

Begriff “Semit” wird aus der theologisch-historischen Literatur des späten 18. Jahrhunderts übernommen? Begriff dient als Beschreibung des Volkscharkaters der Juden ? Wird Ende des 19. Jahrhunderts zum ” Rassecharakter”? Verschiedenaritkeit wird zur Verschiedenwertigkeit
Denn Juden wird vorgeworfen Schuld an den negativen Auswirkungen…

… der Modernisierung
… des Kapitalismus
… Schuld zu sein.

Der “seelenlose Materialismus” wurder dem “deutschen Idealismus” gegenübergestellt.
Für den Börsenkrach 1873 machte der Journalist Wilhelm Marr in seinem veröffentlichtem Buch “Der Sieg des Judenthums über das Germanenthum” die Juden verantwortlich und kritisierte allgemein den wirtschaftlichen und politischen Einfluss der Juden. Auch Marr begründete die Judenfeindschaft “rassisch”.
Zur “Judenfrage” erschienen zwischen 1873 und 1890 mehr als 500 Schriften im Deutschen Kaiserreich. Das Zentrum des Antisemitismus war Berlin ? zurückzuführen auf Einwohnerzahl.
? über 250.000 Berliner unterzeichneten 1880/81 die “Antisemiten-Petition” gegen die rechtliche und soziale Gleichstellung der Juden.
Soziale Gruppen, in denen der Antisemitismusgedanke besonders verbreitet war

• Handwerker
• Kleinhändler
• Bauern
• Angehörige der Führungs- und Bildungsschicht

1890 “Rassegedanke” drängt sich weiter in den Vordergrund

Paul de Lagarde forderte in seinen ” Deutschen Schriften” die Einheit des deutschen Volkes in ” Rasse und Religion”. Zu den bekanntesten Schriften aus dieser Zeit zählen jedoch die 1899 von Houston Stewart Chamberlain veröffentlichten ” Grundlagen des 19. Jahrhunderts”. Hier war die Rede von der ” arischen Rasse”, die nach den vielen “Vermischngen mit Juden” ihre ” Reinheit” wiedererlangen müsse.
Lösung der ” Judenfrage” führt zum Historikerstreit
Heinrich von Treitschke war 1880 der Aufassung:

• Juden sollen Deutsche werden, viele verweigern dies
• Einwirkungen des Judentums zeigen sich vielfach schädlich
• Juden seien ein “fremdes Element” der deutschen Gesellschaft
• Die Juden seien das Unglück der Deutschen

Theodor Mommsen entgegnete 1880:

• Die jüdischen Mitbürger sind Deutsche, somit müssen sie es erst garnicht werden
• Der “Judenkrieg” schadet der “eben erst geeinten Nation”
• Fehler macht jeder deutsche Mitbürger, es wäre falsch einzelne Fehler auf die jüdische Allgemeinheit zu beziehen
• Es gibt Unterschiede zwischen jüdisch getauften Deutschen und christlich getauften Deutschen, genauso gibt es aber auch Unterschiede zwischen Berlinern und Münchenern ? “Antisemitismus untergräbt die Einheit der Nation”

Gegner des Antisemitismus

• Liberale Parteien setzten sich für die Gleichstellung der Juden ein “Judenschutz-Schutztruppe”
• 1891 Gründung “Verein zur Abwehr des Antisemitismus”
• 1893 weite Kreise des liberalen Bürgertums schließen sich zum “Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens” zusammen

Größer als die Anzahl der Vereine und Parteien, die sich gegen den Antisemitismus aussprachen, war jedoch die Anzahl der gegründeten Parteien, die den Antisemitismus befüworteten!

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The following article is in German. It was written by Lena as a part of her revision for the a-levels on German Language in 2005. I hope this will be handy for anyone having to revise for “Deutsch LK”

Die Verschmelzung von Realismus, Romantik und Symbolismus – analysiert und interpretiert anhand ausgewählter Textstellen des Steppenwolfes

Haupttextstelle: Seite 36, Zeile 35 bis Seite 37 Zeile 29

In den ausgewählten Textstellen wird die Kritik Harry Hallers an der Gesellschaft und sein nicht Zurechtfinden in der Welt deutlich. Im gesamten Buch lassen sich Elemente des Realismus, des Symbolismus, aber auch der Romantik wiederfinden.
In der ersten Textstelle kritisiert Harry die Gesellschaft in all ihren Facetten. Die Textstelle ist in Monologform geschrieben. Es werden Harrys Gefühle und Einstellung gegenüber seiner Umwelt deutlich. Der Ausruf “Ach” am Beginn der Textstelle weist auf eine Ablehnung hin. Um die Fülle von unverarbeitbaren Eindrücken und Reizen zu schildern, verwendet Harry verschiedenen Aufzählungen und Wiederholungen. Der Ausdruck “so sehr” in Zeile 2+3 soll das extreme Empfinden Harrys gegenüber seiner Umwelt widerspiegeln. Es wird deutlich, dass er einerseits das Bürgertum kritisiert und andererseits den Mangel an geistlichen Werten in der Gesellschaft vermisst. (” …so sehr bürgerlichen, so sehr geistlosen Zeit.”) Durch das Demonstrativpronomen “dieser” soll eine abfällige und distanzierte Haltung gegenüber des bürgerlichen Lebens geschaffen werden. Harry umfasst dabei die Architektur, die Geschäfte, die Poltik als auch die Menschen selber. Aus diesem Grund bleibt kategorisch gesehen kein Bereich über, um für seine Persönlichkeit eine Erfüllung zu finden. Die Personifikation des Wortes “Freuden” (Zeile 7 “von deren Freuden keine zu mir spricht!”) verdeutlicht, dass Harry in seinem derzeitigen Leben in keiner Weise glückliche Momente empfindet. Weder der kulturelle, der wirtschaftliche, der politische, noch der menschliche oder persönliche Bereich bieten Harry einen Zufluchtsort oder eine Identifikationsmöglichkeit. Seine Kritik umfasst alle sozialen und wirtschaftliche Bereiche des menschlichen Lebens. An dieser Stelle wird Harrys Bedürfnis nach einer Flucht aus der Wirklichkeit und die Sehnsucht nach alten Werten insbesondere alter Kultur deutlich. (Zeile19-21 “…was für mich Wonne, Erlebnis und Ekstase ist, das sucht die Welt höchstens in Dichtung…”)
Dieses Verhalten lässt sich in die Eigenschaften der Romantik einordnen. Die Person Harry Haller sehnt sich nach Sinnlichkeit, wird in ihren Monologen von der Sprache her jedoch eher als ein Realist dargestellt. Ohne Ausschmückungen gibt Harry seine Umwelt wieder. (“…überfüllte Eisenbahnen und Hotels, überfüllte Cafes, bei schwüler und aufdringlicher Musik…”) Durch die Wiederholungen des Verbs “überfüllt” wird Harrys Not vor Bedrängnis deutlich. Harry vergleicht sich selbst als ein Eremit (Z.6), der ein abgeschiedens Leben in Einsamkeit führt. Hier wird deutlich, dass Harry sich in der Welt nicht angenommen fühlt . Er kritisiert ausserdem den “American Way of Life” (Zeile 24 “… diese amerikanischen…”) und somit auch den Kapitalismus. Eine Welt, in der aus Harrys Sicht Konsumgüter, wirtschaftlicher Erfolg und Massenvergnügen an erster Stelle stehen.
In den Zeilen 31 bis 32 wird “die Welt” von Harry personifiziert, dadurch wird ihre Absolutheit deutlich. ( “….wenn die Welt recht hat…”) Durch die Personifikation der Welt, wird Harrys Außenseiterolle verstärkt. Es scheint als wäre “die Welt” ein in sich geschlossenes Medium, welches alle Bereiche umfasst und für Harry keinen Zufluchtsmöglichkeit bietet.
Diese Tatsache greift Harry als eine Art Bedingung auf. Wenn sich seine Empfindungen bestätigen sollten, dann sieht er sich selbst als verrückt an (Z.26 ” …dann bin ich wirklich der Steppenwolf”). Am Ende wird das Symbol des Steppenwolfs aufgegriffen, um Harrys “Gefühlschaos” zu verdeutlichen. Der Steppenwolf steht für die Abgeschiedenheit aus der Welt und für die Einsamkeit.
Hesse benutzt den Symbolismus um eine eigentlich nicht zu kreierende Verschmelzung aus Beiden zu erzeugen. Der Realismus wurde speziell vom Bürgertum getragen und gerade das Bürgertum wird von Harry kritisiert, um diesen Zwiespalt zu lösen bzw. ihn ertragen zu können versucht Harry die Existenz des Steppenwolfes aufrechtzuerhalten. Der Steppenwolf dient Harry als ein Grund für seine Orientierungslosigkeit und das nicht Zurechtfinden in der Gesellschaft. Ohne diese Fiktion würde die Person Hallers ihren letzten Lebenshalt verlieren.

Hermann Hesse, “Der Steppenwolf”

Die Verschmelzung von Realismus, Romantik und Symbolismus

Vgl. Textstelle: Seite 36, Zeile 35 bis Seite 37 Zeile 29

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The following article is in German. It was written by Lena as a part of her revision for the a-levels on German Language in 2005. I hope this will be handy for anyone having to revise for “Deutsch LK”

Sachtextanalyse: “Wieder nur sch�ne Worte”, von Matthias R�b

Der zu analysierende Artikel “Wieder nur sch�ne Worte” wurde verfasst von Matthias R�b und ist erschienen am 16.09.2005 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Der Artikel thematisiert das Scheitern des UN-Generalsekret�rs Kofi Annan bez�glich des Gipfelabschlussdokuments des Weltgipfeltreffens in New York.
Die �berschrift des Artikels “Wieder nur sch�ne Worte” l�sst den Leser erahnen, dass es sich bei dem folgenden Artikel um eine deutliche Kritik handeln muss. Der Untertitel “Die Vereinten Nationen und die ewige Reformdebatte” macht sichtbar, dass speziell das UN- Gipfeltreffen in der Kritik des Autors steht.
Der Text kann in vier Sinnabschnitte gegliedert werden. Der erste Textabschnitt (Zeile 1-11) gibt eine Einf�hrung in das thematisierte Problem des Artikels. Es wird deutlich, dass der Autor nicht die inhaltlichen Schw�chen bei der Einigung des Gipfelabschlussdokuments kritisieren m�chte, sondern sich speziell auf Kofi Annan beschr�nkt. Der Konjunktiv “�h�tte�.werden sollen.” zu Beginn des Artikels zeigt, dass Kofi Annans Erwartungen nach Ansicht des Autors sich nicht erf�llt haben. Die Superlative “gr��te” und “h�chste” verdeutlichen die Bedeutsamkeit des Treffens im Allgemeinen aber auch die Bedeutsamkeit des Treffens speziell f�r Kofi Annan. Mit dem Nomen “Verm�chtnis” vermittelt der Autor das Bild, dass Kofi Annans Geschichte als UN- Generalsekret�r bereits zu ende sei. Durch den parataktischen Satz “Kofi Annan ist gescheitert.” verst�rkt er dieses Bild. R�b gibt zwar Angaben dar�ber, dass Annan bis zum 31.12.2006 sein Amt behalten wird, aber insgesamt wirken die Informationen sehr unkonkret, da sie mit Ausdr�cken wie “t�uschen” und “wahrscheinlich” �bermittelt werden. In einem Zitat (Zeile 7-10) des Generalsekret�rs wird das Gegenteil von vorher Berichtetem behauptet. Kofi Annan spricht davon, dass des falsch w�re den Prozess als gescheitert zu bezeichnen. Insgesamt klingt das kurze Zitat zuversichtlicher als die Angaben des Autors. Der Autor l�sst im ersten Abschnitt an vielen Stellen sein Werturteil mit einflie�en ohne dies an Fakten zu belegen. Adjektive wie “unerfreulich”, “unverdrossen” oder der Ausdruck “…f�llt die Bilanz d�nn aus.” erzeugen eine pessimistische Stimmung. Das Zitat Kofi Annans stellt eine Ausnahme dar, da es optimistischer klingt und versucht Gr�nde f�r ein eventuelles Scheitern zusuchen.
Das Problem der Vielf�ltigkeit der 191 Staaten, welches eine Einigung sehr schwer macht, wird im zweiten Abschnitt aufgegriffen. In dem zweiten Abschnitt (Zeile 12- 23) versucht der Autor die strukturell bedingten Schwierigkeiten der vereinten Nationen zu verdeutlichen. R�b kritisiert, dass jedes Land h�ufig versuche nur die Interessen der Staatchefs und nicht die der Bev�lkerung zu thematisieren Die Verben “verpflichten”, und “schulden” im Bezug auf die Regierungen zeigen die Abh�ngigkeit vieler UN- Vertreter. Die Betitelung “Club von Diplomaten” und die Information, dass viele UN-Gesandte nicht nach Bef�higung, sondern nur als Belohnung f�r besondere Dienste oder aufgrund von guten Beziehungen UN- Vertreter werden, macht die Kritik an der Zusammensetzung des Weltgipfeltreffens deutlich. Insgesamt f�llt auf, dass diese Kritik nicht an Beispielen belegt wird bzw. es fast so scheint, als w�rde jeder UN �Vertreter unf�hig sein seine Arbeit auszu�ben. Angaben wie “in den seltensten F�llen” oder “die nicht oft�ausgesucht werden” machen die verallgemeinernde Kritik deutlich.
Im dritten Abschnitt bezieht sich R�b auf das pers�nliche Verschulden Kofi Annans. Dabei wendet sich R�bs Kritik an den UN- Korruptionsskandal im Irak von 1996-2003. Seine Kritik wird vor allem in der Auswahl bestimmter W�rter sichtbar. Mit Ausdr�cken wie “schwere Vers�umnisse”, “gravierende M�ngel” oder “mutma�lich gr��te Korruptionsskandal” sollen Kofi Annans Fehler als UN- Generalsekret�r zum Ausdruck gebracht werden. Au�erdem verwendet R�b W�rter wie “UN- Hilfsprogramm”, “humanit�ren Programm”, “Not leidende Bev�lkerung” auf der einen Seite, und Begriffe aus dem kriminellen Bereich wie “Bestechung und Preistreiberei”, “Schmiergeldzahlungen”, “herauszupressen” und “Missbrauch” auf der anderen Seite. Anhand dieses Kontrasts in der Verwendung der W�rter wird die kritische Darstellungsweise des UN-Konflikts verst�rkt. Die Syntax ist �berwiegend hypotaktisch aufgebaut. Dadurch erscheint das Aufz�hlen von Informationen noch umfangreicher und somit die Anzahl der entstanden M�ngel von Seiten der Vereinten Nationen noch h�her. Der letzte Satz (“Annan bedauerte die Fehler und �bernahm die politische Verantwortung”) des dritten Abschnitts hingegen, ist sehr kurz gehalten. Hier wird, wie auch schon im ersten Abschnitt (“Kofi Annan ist gescheitert”), das Bild von einem UN- Generalsekret�r, der am Ende seiner Karriere steht vermittelt. Die kurzen S�tze werden beim Lesen schnell als Tatsache aufgefasst und nicht hinterfragt.
In dem letzten Abschnitt wendet sich der Autor wieder an einen Fehler aus der Vergangenheit Kofi Annans. Der Abschnitt greift den Inhalt des letzten Satzes des vorangegangen Abschnitts wieder auf und spricht von “beispiellosen Trag�dien”. Er bezieht sich dabei auf das von Seiten der UN nicht verhinderte Massaker in Ruanda im Juli 1995. Auch hier wendet R�b sich mit seiner Kritik an Kofi Annan. Er betont, dass Annan damals der Chef der UN-Abteilung f�r Friedenstruppen gewesen ist. Durch das Verb “nicht vermochten” wird R�bs Kritik an die Vereinten Nationen offensichtlich. Es scheint als w�rde er der UN unterstellen das Massaker absichtlich nicht verhindert zu haben. Um seine Unterstellung jedoch zu belegen spricht der Autor von Warnungen, auf die die UN nicht eingegangen sei. Nach dem gleichen Prinzip geht er auch bei dem n�chsten Vorfall, dem Anschlag auf den Sitz der UN- Mission in Bagdad, vor. Auch hier bezieht R�b die vernachl�ssigten Warnungen mit in seine Kritik ein. Dennoch werden bei beiden Geschehnissen die Gr�nde f�r das Ignorieren der Warnungen au�en vorgelassen. Die Ereignisse werden nur von einem Gesichtspunkt aus betrachtet. Hinzu kommt, dass sie als Grund f�r das Scheitern Kofi Annans auf dem Weltgipfeltreffen 2005 genommen werden. Jedoch ist vor allem der ausf�hrlichere berichtete Vorfall in Ruanda 10 Jahre her. Der Leser erf�hrt durch die Informationen aus der Vergangenheit keinen Zusammenhang zur heutigen Situation bzw. Gr�nde f�r die aktuelle Problematik.
Auff�llig ist auch, dass nach dem Informieren �ber die scheinbaren Fehltritte Annans, die Information �ber das Erhalten des Friedensnobelpreises f�r die UN 2001 erfolgt. R�b lobt au�erdem, dass Kofi Annans Aufstieg in der UN seit seinem Betritt 1962. Es scheint als wolle der Autor am Ende seines Artikels den UN- Generalsekret�r doch nicht ganz im Licht seiner negativen Kritik stehen lassen. In den letzten beiden S�tzen bezieht sich R�b wieder auf das Weltgipfeltreffen. Die S�tze sind wieder kurz gefasst. Der UN- Generalssekret�r wird als ein “sichtlich bedr�ckter Annan” charakterisiert. Der letzte Satz “Seine Rede klang nach Abschied” greift die von R�b vorher erl�uterte Tatsache des Scheiterns Kofi Annans wieder auf. Auch an dieser Stelle gibt der Autor keine weiteren Informationen weshalb die Rede nach Abschied klang. Er verwendete den parataktischen Satzbau, um sein Urteil als feststehend sichtbar zu machen.
Zusammenfassend f�llt auf, dass der der Text �berwiegend deskriptiv verfasst wurde. F�r den Autor steht das Scheitern Kofi Annans fest. Er versucht dies dem Leser zu vermitteln, indem er Begr�ndungen in dem strukturellen Aufbau der UN und in Fehlern der Vergangenheit seitens des Generalssekret�rs sucht. Dabei zeigt, er zwar auf, weshalb aus seiner Sicht Kofi Annan gescheitert ist, aber insgesamt wirkt seine Darstellungsweise nicht �berredend bzw. �berzeugend. Seine Absichten liegen vielmehr in der Vermittlung der Kritik an der UN Organisation bzw. des Generalsekret�rs.

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The following article is in German. It was written by Lena as a part of her revision for the a-levels on German History in 2005. I hope this will be handy for anyone having to revise for “Geschichte LK”

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The following article is part of a series called �German A-Levels/Abitur 2005 German�. In Germany you have your a-levels after the 13rd year in school. Pupils are usually between 17 and 18 years when they have their exams. In the compulsory schools you a broad variety of courses: From German, English, Spanish, French, Dutch, Greek to Science, Maths, Geographics, Physics, Literature, Arts and Sports etc. I prepared myself in 2005 for my a-levels by writing everything down. May these articles help anyone. Enjoy!

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Der zu analysierende Artikel ?Wieder nur sch?ne Worte? wurde verfasst von Matthias R?b und ist erschienen am 16.09.2005 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Der Artikel thematisiert das Scheitern des UN-Generalsekret?rs Kofi Annan bez?glich des Gipfelabschlussdokuments des Weltgipfeltreffens in New York.
Die ?berschrift des Artikels ? Wieder nur sch?ne Worte? l?sst den Leser erahnen, dass es sich bei dem folgenden Artikel um eine deutliche Kritik handeln muss. Der Untertitel ? Die Vereinten Nationen und die ewige Reformdebatte? macht sichtbar, dass speziell das UN- Gipfeltreffen in der Kritik des Autors steht.

Der Text kann in vier Sinnabschnitte gegliedert werden. Der erste Textabschnitt (Zeile 1-11) gibt eine Einf?hrung in das thematisierte Problem des Artikels. Es wird deutlich, dass der Autor nicht die inhaltlichen Schw?chen bei der Einigung des Gipfelabschlussdokuments kritisieren m?chte, sondern sich speziell auf Kofi Annan beschr?nkt. Der Konjunktiv ??h?tte?.werden sollen.? zu Beginn des Artikels zeigt, dass Kofi Annans Erwartungen nach Ansicht des Autors sich nicht erf?llt haben. Die Superlative ? gr??te? und ? h?chste? verdeutlichen die Bedeutsamkeit des Treffens im Allgemeinen aber auch die Bedeutsamkeit des Treffens speziell f?r Kofi Annan. Mit dem Nomen ? Verm?chtnis? vermittelt der Autor das Bild, dass Kofi Annans Geschichte als UN- Generalsekret?r bereits zu ende sei. Durch den parataktischen Satz ? Kofi Annan ist gescheitert.? verst?rkt er dieses Bild. R?b gibt zwar Angaben dar?ber, dass Annan bis zum 31.12.2006 sein Amt behalten wird, aber insgesamt wirken die Informationen sehr unkonkret, da sie mit Ausdr?cken wie ? t?uschen? und ?wahrscheinlich? ?bermittelt werden. In einem Zitat (Zeile 7-10) des Generalsekret?rs wird das Gegenteil von vorher Berichtetem behauptet. Kofi Annan spricht davon, dass des falsch w?re den Prozess als gescheitert zu bezeichnen. Insgesamt klingt das kurze Zitat zuversichtlicher als die Angaben des Autors. Der Autor l?sst im ersten Abschnitt an vielen Stellen sein Werturteil mit einflie?en ohne dies an Fakten zu belegen. Adjektive wie ?unerfreulich?, ?unverdrossen? oder der Ausdruck ?…f?llt die Bilanz d?nn aus.? erzeugen eine pessimistische Stimmung. Das Zitat Kofi Annans stellt eine Ausnahme dar, da es optimistischer klingt und versucht Gr?nde f?r ein eventuelles Scheitern zusuchen.
Das Problem der Vielf?ltigkeit der 191 Staaten, welches eine Einigung sehr schwer macht, wird im zweiten Abschnitt aufgegriffen. In dem zweiten Abschnitt (Zeile 12- 23) versucht der Autor die strukturell bedingten Schwierigkeiten der vereinten Nationen zu verdeutlichen. R?b kritisiert, dass jedes Land h?ufig versuche nur die Interessen der Staatchefs und nicht die der Bev?lkerung zu thematisieren Die Verben ?verpflichten?, und ? schulden? im Bezug auf die Regierungen zeigen die Abh?ngigkeit vieler UN- Vertreter. Die Betitelung ?Club von Diplomaten? und die Information, dass viele UN-Gesandte nicht nach Bef?higung, sondern nur als Belohnung f?r besondere Dienste oder aufgrund von guten Beziehungen UN- Vertreter werden, macht die Kritik an der Zusammensetzung des Weltgipfeltreffens deutlich. Insgesamt f?llt auf, dass diese Kritik nicht an Beispielen belegt wird bzw. es fast so scheint, als w?rde jeder UN ?Vertreter unf?hig sein seine Arbeit auszu?ben. Angaben wie ? in den seltensten F?llen? oder ? die nicht oft?ausgesucht werden? machen die verallgemeinernde Kritik deutlich.
Im dritten Abschnitt bezieht sich R?b auf das pers?nliche Verschulden Kofi Annans. Dabei wendet sich R?bs Kritik an den UN- Korruptionsskandal im Irak von 1996-2003. Seine Kritik wird vor allem in der Auswahl bestimmter W?rter sichtbar. Mit Ausdr?cken wie ? schwere Vers?umnisse?, ? gravierende M?ngel? oder ? mutma?lich gr??te Korruptionsskandal? sollen Kofi Annans Fehler als UN- Generalsekret?r zum Ausdruck gebracht werden. Au?erdem verwendet R?b W?rter wie ? UN- Hilfsprogramm?, ? humanit?ren Programm?, ? Not leidende Bev?lkerung? auf der einen Seite, und Begriffe aus dem kriminellen Bereich wie ?Bestechung und Preistreiberei?, ? Schmiergeldzahlungen?, ?herauszupressen? und ?Missbrauch? auf der anderen Seite. Anhand dieses Kontrasts in der Verwendung der W?rter wird die kritische Darstellungsweise des UN-Konflikts verst?rkt. Die Syntax ist ?berwiegend hypotaktisch aufgebaut. Dadurch erscheint das Aufz?hlen von Informationen noch umfangreicher und somit die Anzahl der entstanden M?ngel von Seiten der Vereinten Nationen noch h?her. Der letzte Satz (? Annan bedauerte die Fehler und ?bernahm die politische Verantwortung?) des dritten Abschnitts hingegen, ist sehr kurz gehalten. Hier wird, wie auch schon im ersten Abschnitt (? Kofi Annan ist gescheitert?), das Bild von einem UN- Generalsekret?r, der am Ende seiner Karriere steht vermittelt. Die kurzen S?tze werden beim Lesen schnell als Tatsache aufgefasst und nicht hinterfragt.
In dem letzten Abschnitt wendet sich der Autor wieder an einen Fehler aus der Vergangenheit Kofi Annans. Der Abschnitt greift den Inhalt des letzten Satzes des vorangegangen Abschnitts wieder auf und spricht von ? beispiellosen Trag?dien?. Er bezieht sich dabei auf das von Seiten der UN nicht verhinderte Massaker in Ruanda im Juli 1995. Auch hier wendet R?b sich mit seiner Kritik an Kofi Annan. Er betont, dass Annan damals der Chef der UN-Abteilung f?r Friedenstruppen gewesen ist. Durch das Verb ? nicht vermochten? wird R?bs Kritik an die Vereinten Nationen offensichtlich. Es scheint als w?rde er der UN unterstellen das Massaker absichtlich nicht verhindert zu haben. Um seine Unterstellung jedoch zu belegen spricht der Autor von Warnungen, auf die die UN nicht eingegangen sei. Nach dem gleichen Prinzip geht er auch bei dem n?chsten Vorfall, dem Anschlag auf den Sitz der UN- Mission in Bagdad, vor. Auch hier bezieht R?b die vernachl?ssigten Warnungen mit in seine Kritik ein. Dennoch werden bei beiden Geschehnissen die Gr?nde f?r das Ignorieren der Warnungen au?en vorgelassen. Die Ereignisse werden nur von einem Gesichtspunkt aus betrachtet. Hinzu kommt, dass sie als Grund f?r das Scheitern Kofi Annans auf dem Weltgipfeltreffen 2005 genommen werden. Jedoch ist vor allem der ausf?hrlichere berichtete Vorfall in Ruanda 10 Jahre her. Der Leser erf?hrt durch die Informationen aus der Vergangenheit keinen Zusammenhang zur heutigen Situation bzw. Gr?nde f?r die aktuelle Problematik.
Auff?llig ist auch, dass nach dem Informieren ?ber die scheinbaren Fehltritte Annans, die Information ?ber das Erhalten des Friedensnobelpreises f?r die UN 2001 erfolgt. R?b lobt au?erdem, dass Kofi Annans Aufstieg in der UN seit seinem Betritt 1962. Es scheint als wolle der Autor am Ende seines Artikels den UN- Generalsekret?r doch nicht ganz im Licht seiner negativen Kritik stehen lassen. In den letzten beiden S?tzen bezieht sich R?b wieder auf das Weltgipfeltreffen. Die S?tze sind wieder kurz gefasst. Der UN- Generalssekret?r wird als ein ? sichtlich bedr?ckter Annan? charakterisiert. Der letzte Satz ?Seine Rede klang nach Abschied? greift die von R?b vorher erl?uterte Tatsache des Scheiterns Kofi Annans wieder auf. Auch an dieser Stelle gibt der Autor keine weiteren Informationen weshalb die Rede nach Abschied klang. Er verwendete den parataktischen Satzbau, um sein Urteil als feststehend sichtbar zu machen.
Zusammenfassend f?llt auf, dass der der Text ?berwiegend deskriptiv verfasst wurde. F?r den Autor steht das Scheitern Kofi Annans fest. Er versucht dies dem Leser zu vermitteln, indem er Begr?ndungen in dem strukturellen Aufbau der UN und in Fehlern der Vergangenheit seitens des Generalssekret?rs sucht. Dabei zeigt, er zwar auf, weshalb aus seiner Sicht Kofi Annan gescheitert ist, aber insgesamt wirkt seine Darstellungsweise nicht ?berredend bzw. ?berzeugend. Seine Absichten liegen vielmehr in der Vermittlung der Kritik an der UN Organisation bzw. des Generalsekret?rs.

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Eine Erzaehltextanalyse von Lena

In dem zu analysierenden Erz?hlanfang aus dem Buch ? Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge? von Rainer Maria Rilke schildert der Ich- Erz?hler die ersten Eindr?cke und Erfahrungen seines neuen Wohnorts, einer franz?sischen Stadt. Aufgrund der Datums und Ortsangabe und des Ich- Erz?hlers l?sst sich vermuten, dass es sich bei dem Text um einen Tagebuchauszug handelt. Der Erz?hlanfang l?sst sich inhaltlich in drei Abschnitte gliedern.


In dem ersten Abschnitt berichtet der Erz?hler ?ber eine Erkundung der Stadt zu Fu?. Bereits am ersten Satz wird eine pessimistische Haltung von Seiten des Erz?hlers gegen?ber der Stadt sichtbar. Die Stadt, welche von vielen Menschen f?r ihre Lebhaftigkeit gesch?tzt wird, bezeichnet der Erz?hler mit dem Konjunktiv ?ich w?rde eher meinen, es st?rbe sich hier?. Der Satz macht deutlich, dass hinter der Fassade der belebten Stadt, nach Ansicht des Erz?hlers f?r ihn sich etwas anderes verbirgt. Die umgangssprachliche Formulierung ? So, Also? unterstreicht den Tagebuchcharakter und macht dadurch indirekt die Subjektivit?t des Erz?hlers deutlich. Der parataktische Satzbau ? Ich bin ausgewesen? und ? Ich habe gesehen: Hospit?ler? erzeugt eine n?chterne Atmosph?re. Die Beschreibungen der Person, die zusammengebrochen ist, verst?rkt die k?hle Atmosph?re. Rilke verwendet die Bezeichnungen ? Menschen? und ?Die Leute?, um eine unpers?nliche Beziehung zwischen den beiden Begriffen zu schaffen. Durch die Verwendung des Verbs ? versammeln?, wird das indirekte Alleinsein des zusammengebrochenen Menschen sichtbar. Er ist zwar von anderen Menschen umgeben, aber die F?rsorge oder Hilfe in diesem Moment kommt in dem Verb nicht zum Ausdruck. Das Alleinsein wird auch in der darauf folgenden Beschreibung einer schwangeren Frau deutlich. Durch das Verb ?schob? und das Adverb ?schwer? werden die M?hen, die die Frau auf sich nimmt, offensichtlich. Ihr einziger Halt ist eine Mauer, die mit den Adjektiven ?hohen? und ?warmen? beschrieben wird. Wie auch der zusammengebrochene Mensch, der zwar nur indirekt Einsam ist, ist auch die Frau, obwohl sie kurz vor der Entbindung steht, ganz alleine. In den Kommentaren des Erz?hlers ? Gut. Man wird sie entbinden- man kann das?, wird eine deutliche Kritik sichtbar. Der Ich ?Erz?hler vermittelt das Bild einer Gesellschaft, die zwar medizinisch sehr fortschrittlich gepr?gt ist, in der aber menschliche Bed?rfnisse, wie Liebe, Zuneigung und F?rsorge vollkommen fehlen. In seinen weiteren Erlebnissen des Tages beschreibt der Erz?hler die Ger?che einer Gasse. Der Geruch wird mit Begriffen wie ? Jodoform, Fett von Pommes frites und Angst? bezeichnet. Wohingegen der Erz?hler zu Beginn nur optische Eindr?cke schildert wendet er sich nun dem Geruchssinn zu und verst?rkt dadurch die negativen Empfindungen auch beim Leser.

Der Geruch des ? Jods? stellt eine Verbindung zu den vorher beschriebenen Krankenhaussituationen her. Das Fett der Pommes steht einerseits f?r das Vergn?gen in der Stadt und gleichzeitig auch f?r die Modernit?t. Der Begriff der Angst, welcher in Form einer Syn?sthesie, gebraucht wird, erzeugt eine bedrohliche Stimmung. Insbesondere die Vermischung der drei Begriffe weckt in der Vorstellung des Lesers eine sehr negative Assoziation. Der parataktische Satzbau ? Alle St?dte riechen im Sommer.? wirkt wie ein Einschub bzw. eine Unterbrechung der Erz?hlung. Die n?chterne Aussage dieses Satzes, die den Geruch zur gewordenen Normalit?t in allen St?dten macht, l?sst die Tatsache noch schlimmer erscheinen. Anschlie?end beschreibt der Ich ? Erz?hler ein Haus, welches als ? Asyle de nuit? bezeichnet wird. Das Haus wird in der Verwendung der Adjektive ?eigent?mlich starrblindes? personifiziert. Die n?chtliche Unterkunft erweckt wie auch die Hospital- Situationen das Gef?hl des Alleinseins. Das Haus wirkt aufgrund seiner Beschreibungen k?hl und ungem?tlich. Die kurzen S?tze ? Ich habe sie gelesen. Es war nicht teuer.? unterstreichen, wie auch in den vorangegangen Beschreibungen, die negative Atmosph?re. Die Information, dass die Unterkunft nicht zu teuer ist, verdeutlicht, dass viele Menschen sich eine ?bernachtung im ?Asyle de nuit? leisten k?nnen. Auch hier wird die Gesellschaftskritik sichtbar. Aufgrund vieler Errungenschaften haben es die Menschen zwar geschafft sich bestimmte Lebensstandards einzur?umen, jedoch sind die neuen Lebensbedingungen oft von unpers?nlich, fremden Aspekten des Alleinseins gepr?gt. Die Frage ? Und sonst?? stellt sich der Erz?hler selber. Sie spiegelt eine ?berlegung im Kopf des Erz?hlers wieder, nach der Frage, welche Erlebnisse zus?tzlich im Ged?chtnis geblieben sind. Au?erdem erweckt sie beim Leser das Gef?hl als w?rde der Erz?hler ?ber die zuvor berichteten Erlebnissen unreflektiert hinwegschauen. Als Antwort auf die Frage erz?hlt er von einer Begegnung mit einem Kind in einem Kinderwagen. Das Kind wird mit den Adjektiven ?dick und gr?nlich? und der Information, dass es einen Ausschlag auf der Stirn hat, beschrieben. Der Kommentar des Erz?hlers, welcher fast im Gegenteil zu den Beschreibungen der Krankheit steht, ? Er heilte offenbar ab und tat nicht weh.? erweckt den Anschein als ob der Erz?hler emotionslos ?ber das Kind berichtet. Den gleichen Effekt, l?st der Kommentar ?Das war nun mal so? aus. Auch hier wird die Metapher dass das Kind ?Jodoform, Pommes frites und Angst? einatme scheinbar verharmlost. Die Ersetzung des Wortes ? Luft? durch die am Beginn erw?hnten Ger?che, soll verdeutlichen, dass bereits die Kinder in Einsamkeit aufwachsen. Das Kind hat vor allem keine Wahl, da es auf die Luft angewiesen ist. Auff?llig ist auch, dass im Zusammenhang von einem Kind, das in einem Kinderwagen liegt, nicht die Mutter erw?hnt wird. Diese Tatsache unterstreicht die Einsamkeit. Durch den Satz ? Die Hauptsache war, dass man lebte? versucht der Erz?hler die Eindr?cke der Stadt treffend zusammenzufassen. Durch den kurzen Satz ? Das war die Hauptsache? wird das vorher genannte betont. Au?erdem greift der Erz?hler den Aspekt vom Anfang wieder auf. ??.hierher kommen die Leute, um zu leben,…? Die beschrieben Erlebnisse wirken aufgrund der n?chternen Kommentare noch gravierender. Es scheint, als w?rde der Erz?hler mit seinen Kommentaren provozieren. Die Verwendung der Verallgemeinerung ?man? macht sichtbar, dass die nur scheinbaren ?berzeugungen des Erz?hlers, Ansichten der Gesellschaft sind. Die ?u?ere Form des ersten Abschnitts harmonisiert mit den beschriebenen Erlebnissen. Die Raffung der Zeit, die immer wieder aufkommende Verwendung kurzer S?tze und die stilistisch unsch?ne Aufeinanderfolgung der S?tze (wiederholtes ?Ich? am Satz Anfang/ Fehlen von Bindew?rtern) erwecken eine n?chterne und k?hle Atmosph?re, die in Verbindung zum Inhalt eine scheinbare Emotionslosigkeit des Erz?hlers wieder spiegelt.

In dem zweiten Abschnitt berichtet der Erz?hler einerseits von Ger?uschen, die ihn beim Einschlafen st?ren und anderseits von der Stille, die ihn bedr?ckt. Der Abschnitt beginnt mit einem Tempuswechsel in der Erz?hlzeit. Der Erz?hler wechselt vom Pr?teritum ins Pr?sens. Da er von Ger?uschen spricht, die ihn jeden Abend plagen, und die Ger?uschkulisse aus diesem Grund keine einmalige Handlung ist, verwendet er das Pr?sens. Zus?tzlich wirken die beschriebenen Ger?usche im Pr?sens noch bedrohlicher. Durch die Beschreibungen der Eisenbahn und der Automobile wirkt es so, als w?rden sie das Haus des Erz?hlers durchqueren. Aufgrund der Abwechslung zwischen langen und kurzen S?tzen, die teilweise unverkn?pft aneinander gereit werden, wird eine hektische Stimmung erzeugt. Das Bellen eines Hundes oder das Kr?hen eines Hahnes hingegen, wirken auf den Erz?hler beruhigend ( ? Was f?r eine Erleichterung?, ? Das ist Wohltun ohne Grenzen?). Daher wird deutlich, dass zwischen st?dtischem L?rm und l?ndlichen Ger?uschen differenziert wird. In der Nacht sind es nicht die Ger?che und optischen Einfl?sse der Stadt, die den Erz?hler plagen, sondern die akkustischen. Die Sehnsucht nach l?ndlichen Motiven kommt in dem Hundebellen und dem Hahnkr?hen zum Ausdruck. Die l?ndlichen Ger?usche erinnern den Erz?hler an seine alte Heimat und wirken aus diesem Grund beruhigend auf ihn. In diesem Zusammenhang steht auch die im n?chsten Teil erw?hnte Stille. Durch die Verwendung des Komparativs ?furchtbarer? wird die Stille charakterisiert. Der Erz?hler vergleicht sie mit einem Moment ?u?erster Spannung beim Feuerl?schen, bei dem die Feuerwehrleute hilflos abwarten was passiert. Um die Anspannung sowohl bei dieser Situation aber auch bei der Empfindung von Stille zu verdeutlichen verwendet der Erz?hler Ausdr?cke wie ? mit hochgeschobenen Schultern? oder ? Die Gesichter ?ber die Augen zusammengezogen?. Der Kontrast zwischen der Stille, die mit den Adjektiven ? lautlos? beschrieben wird, und dem darauffolgenden ?schrecklichen Schlag?, den man mit etwas Lautem assoziiert, verdeutlicht ebenfalls die Anspannung. Es scheint, als w?rde der Erz?hler die Stille der Stadt anders empfinden als die Stille auf dem Land. Durch die Verwendung des Wortes ? hier? in dem Satz ? So ist hier die Stille? wird die Unterscheidung sichtbar. Die Stille in der Stadt bedeutet f?r den Erz?hler keine Entspannung sondern Anspannung und Unruhe.

In dem letzten Abschnitt werden die Ver?nderungen des Erz?hlers aufgrund seiner neuen Umgebung deutlich. Durch die vielen neuen Eindr?cke und Erlebnisse, die der Erz?hler versucht zu verarbeiten, hat er sein inneres Bewusstsein neu entdeckt. Der Satz ? Ich lerne sehen? zeigt, dass er Erlebtes zwar mit andern Augen sieht, es aber noch nicht richtig zu deuten wei?. Die Ver?nderung seiner eigenen Person, kommt durch das Brief schreiben zum Ausrduck. Durch die Verwendung des Perfekts ? Ich habe heute einen Brief geschrieben? wird deuchtlich, dass der Erz?hler den Brief zu einem fr?heren Zeitpunkt geschrieben haben muss. Die Auzeichnungen sind nun eine Reflexion ?ber das Briefe schreiben, die widerrum im Pr?sens formuliert ist. Um zu zeigen wie sehr er sich ver?ndert hat, nennt der Erz?hler seine Bekannten ? fremde Leute?. Hier wird seine Isolation und Einsamkeit in der Stadt sichtbar. Das unterschiedliche Zeitempfinden in der Stadt bzw. auf dem Land ( ?Drei Wochen anderswo…..hier sind es Jahre?) spiegelt ebenfalls seine Einsamkeit und sein Unwohlsein wieder. Dem Erz?hler ist es aufgrund seiner neuen Lebensumst?nde gelungen, hinter die Oberfl?che der Pers?nlichkeit eines Menschen zuschauen. Die verschiedenen Verhaltensweisen und Charaktereigenschaften einer Person bezeichnet er als ? Gesicht?. Er spricht davon, dass ein Mensch verschiedene Verhaltensmuster aufweisen kann, dass es Menschen gibt, die ?fters ihr ? Gesicht? wechseln oder aber auch andere die es nur selten tun. Rilke m?chte an dieser Stelle aufzeigen, wie wenig man ?ber einen Menschen wissen kann, selbst wenn man ihn l?nger kennt. Das Innerste und die sogenannte wahre Identi?t eines Menschen zu erkennen und zu verstehen, ist schwierig, da jede Person in beliebig vielen Situationen unterschiedliche Verhaltensmuster aufzeigen kann. Dennoch m?chte Rilke dies nicht verallgemeinern. Es gibt Menschen, die sich nicht der Situation entsprechend verstellen oder anpassen, sondern sich immer auf die gleichen Vorstellungen und Normen berufen. (?Das sind die Sparsamen…..?) Andererseits gibt es aber auch Menschen, die sich ihr lebenlang verstellen und anpassen  (? Andere Leute setzten unheimlich schnell ihre Gesichter auf,…?). Da es jedoch schwierig ist ein lebenlang ein Rollenspiel zu f?hren, kommt es bei diesen Menschen vorallem im Alter zu einem Umschwung. Pl?tzlich zeigen sie ihr ?Nichtgesicht? und die jahrelang versteckten Makel der Pers?nlichkeit kommen nun zum Vorschein.
An einem Erlebniss des Erz?hlers soll verdeutlicht werden, wie schlimm es sein kann, die unverh?llte Pers?nlichkeit eines Menschen zu erleben. Es kommt an dieser Stelle wieder zum Tempuswechsel. Im Pr?teritum berichtet der Erz?hler von einer armen Frau, die ihm ihr unverh?lltes Ich offenbart. Dies kann der Erz?hler nicht verkraften, er m?chte sich weder dem unverh?llten Dasein der armen Frau zuwenden, noch das innere eines ?Gesichts? sehen. Diese Metapher am Ende des Textes soll die Angst vor der wahren Identit?t eines Menschen zum Ausdruck bringen.

Insgesamt l?sst sich sagen, dass Rilke in dem Text die Konflikte der Gesellschaft in der Zeit der Jahrhundertwende thematisiert. Der schnelle technische und soziale Wandel, und das imperalistische Streben vieler Staaten, verbereitete bei vielen Menschen ein Gef?hl der Angst, Hoffnungslosigkeit und vorallem Orientierungslosigkeit. Die Orientierungslosigkeit ?bermittelt Rilke insbesondere durch die Verwendung stilistischer Mittel. Die oft syntaktisch schlecht miteinander verbundenen kurzen Haupts?tze diesen dazu, die Empfindungen des Ich- Erz?hlers zu ?bermitteln. Dieser ist aufgrund der F?lle von Eindr?cken nicht in Lage die Teilaspkete zu einem geordneten Ganzem zu verbinden. Der scheinbar stilistisch unsch?n aufgebaute Text spiegelt expressionistsche Gef?hle wieder. Die erlebte Wirklichkeit ist f?r Malte Laurids Brigge so komplex und unverarbeitbar, dass seine Aufzeichnungen nicht anders h?tten aussehen k?nne.

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Aus dem Leben eines Taugenichts:
Gedichtanalyse Seite 13 Wohin ich geh und schaue?

Das zu analysierende Gedicht ist ein Lied aus dem Buch “Aus dem Lebens eines Taugenichts” von Joseph von Eichendorff. Die Hauptperson der Geschichte, welche nur als “Taugenichts” bekannt ist, singt das Lied nach einer Aufforderung einer Kammerjungfer.
Das Gedicht besteht aus vier Strophen mit jeweils fünf Versen. Das Reimschema ist “abaab“, somit wechseln sich umarmender und Paarreim ab.

Die allgemeine Stimmung des Gedichts ist sehr abfallend. Die ersten beiden Strophen sind noch überwiegend positiv gehalten wohingegen die letzten zwei sehr traurig wirken.

Die erste Strophe ist eng an das harmonische Naturbild des Taugenichts geknüpft. Nomen wie “Feld”, “Wald” und “Tal” in der zweiten Strophen verdeutlichen dies und heben aufgrund ihrer leichten Verständlichkeit den Volksliedhaften Charakter des Liedes hervor. Das Zeitadverb “Wohin” und die Ortsbeschreibung in der dritten Strophe “Vom Berg hinab in die Aue?” zeigen einerseits die Wanderfreudigkeit des Taugenichts und andererseits, dass er sehr verliebt ist und diese Liebe auch nicht vergessen kann. Der Ausdruck “schöne, hohe Fraue” ist als eine Anspielung auf seine geliebte Aurelie zu sehen. Diese wird von dem Ich- Erzähler Taugenichts im Buch an fast alle Stellen anonym als “die liebe schöne Frau” bezeichnet. Das Adjektiv “hohe” verdeutlicht die vermeintlichen Klassenunterschiede zwischen dem Taugenichts, welcher als Gärtner im Schloss Angestellt ist und der scheinbar adeligen Schönheit. Die erste Strophe des Liedes taucht bereits an einer Stelle zuvor (Seite 9) auf. Dort ist das Adjektiv “hohe” durch das Adjektiv “gnädige” ersetzt. Dies zeigt, dass dem Taugenichts bewusst geworden ist, dass Aurelie für ihn fast unerreichbar scheint, wohingegen am Anfang er noch größere Hoffnungen in sich trägt Aurelie für sich zu gewinnen. Der letzte Vers mit der Hyperbel “tausendmal” und der direkten Anrede “Dich” zeigt wie wichtig dem Taugenichts der Kontakt zu Aurelie ist. Das “Grüßen” (V.5) ist die einzige Kommunikation zwischen den Beiden. Das Lied selber dient als Gruß, weil er es immer singt wenn er sie sieht. (S. 9 : “und da geschah es denn oft, dass die schöne Frau mit der Gitarre oder einem Buche wirklich in der Ferne durch den Garten zog?.”)

In der zweiten Strophe singt der Taugenichts davon, wie er durch Blumensträuße versucht ebenfalls den Kontakt zu seiner “lieben schönen Frau” zu pflegen. Als Hauptmotiv wird wie in der ersten Strophe auch die Harmonie der Natur genutzt. Der “Garten” mit seinen “Blumen” kann jedoch nicht völlig mit dem Naturbild der ersten Strophe verglichen werden, da es sich bei einem Garten um eine von Menschen “gepflegte” und nicht freie Natur handelt. Dies zeigt, dass der Taugenichts bereit ist Aurelie aktiv seine Liebe zu zeigen, diese auch zu pflegen und sie nicht nur als eine Tatsache oder als ein zugeflogenes Gefühl annimmt. Die Anapher “Viel” und die Angabe “tausend “unterstreichen seine Mühen. Die Metapher “Gedanken bind ich.” verdeutlicht, dass die Blumensträuße nicht nur als materielles Geschenk gedacht sind, sondern auch als eine Verarbeitung der eigenen Gefühle des Taugenichts gesehen werden können. Der letzte Vers “Und Grüße mit darein”, unterstreicht wie auch in der ersten Strophe das Verb “Grüß” die Wichtigkeit der Kommunikation insbesondere des Kontakts zu Aurelie. Allgemein kann die Strophe auch als eine Anspielung auf den weiteren Handlungsverlauf gesehen werden. Im darauf folgenden Kapitel besitzt der Taugenichts aufgrund seiner Beförderung zum Zolleinnehmer einen eigenen Garten und bindet der “schönen Frau” jeden Abend einen Strauss. (“Da band ich denn jeden Abend einen Strauss von den schönsten Blumen?”)

Die dritte Strophe ist ein Stimmungsumschwung, die zuvor noch positiv und hoffnungsvoll klingende Stimmung ändert sich nun. Der erste Vers ist eine Verknüpfung zur zweiten Strophe, da er wieder auf die Blumen anspielt. “Ihr darf ich keinen reichen.” Das Verb “darf” zeigt, dass äußere Einflüsse die Liebe nicht zulassen. Der Ausdruck “zu hoch” verdeutlicht die scheinbaren Klassenunterschiede zwischen dem Taugenichts und Aurelie. Das Verb “verbleichen” im dritten Vers ist eine Ersetzung des Verbs “verblühen”. Der Vers unterstreicht die Hoffnungslosigkeit und zeigt, dass der Kontakt zu Aurelie nach Ansichten des Taugenichts vergehen wird. Das einzige was dem Taugenichts bleibt ist die unerwiderte Liebe die er für sie empfindet. Dies kommt vor allem in den letzten zwei Versen zum Ausdruck. Durch die Personifikation der Liebe und der Zeitangabe “ewig” wird der Schmerz den der Taugenichts empfindet dargestellt.

Die vierte und letzte Strophe des Gedichts ist die negativste. Das Verb “schein” und der Ausdruck “froher Dinge” zeigt, dass der Taugenichts sich selber so einschätzt, dass er von außen fröhlich auf die Menschen wirkt, aber innerlich traurig ist. Dieser Vers kann als eine Anspielung auf eine vorangegangene Stelle gesehen werden. Als die Herrschaften des Schlosses den Taugenichts zum singen auffordern, merken sie nicht, dass er nicht in der Stimmung dazu ist. Die Metapher “Herz zerspringe” hat die gleiche Funktion wie die Metapher in der dritten Strophe. Sie soll die Leiden des Taugenichts verdeutlichen. Jedoch kommt es an dieser Stelle zu einer Steigerung durch die Verwendung der Wörter “Grab” und “graben”. Die Metapher vom “Grab graben” hebt hervor, dass der Taugenichts seine Hoffnungen aufgegeben hat und sich selber aufgibt. Bereits vor der Bootstour, als er die Herrschaften beim Feiern beobachtet und ihm deutlicht wird wie klein und alleine er ist beschreibt er seine Gefühle mit dem Satz: “Mir war zum Sterben bange”.
In dem Gedicht wird die Sehnsucht nach Liebe vom Taugenichts deutlich. Während und vor allem nach der Bootstour bemerkt er wie unerreichbar Aurelie ist und ihm wird vor allem wegen der Verspottung durch die Kammerjungfer vor Augen geführt, dass er nach Auffassung der Herrschaften nur ein kleiner Gärtner ist. “es fiel mir jetzt auf einmal alles recht ein, wie Sie so sch?n ist und ich so arm bin und verspottet und verlassen von der Welt.” Wie sehr ihn die scheinbar unerreichbare Liebe kränkt, wird auch im weiterfolgenden Text deutlich. Der Taugenichts erzählt anschließend, dass ihm schon während er das Lied sang, die Tr?nen in den Augen standen. Nachdem die Herrschaften das Boot verlassen hatten und ihn nicht mehr sehen konnte erzählt er “ich warf mich in das Gras hin und weinte bitterlich.” Die Handlung zeigt, welche Gefühle, dass Lied bei ihm ausgelöst haben. Der Inhalt des Liedes ist Realität geworden. Diese Tatsache bricht ihm das Herz.

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Beim Durchsuchen meines PC?s in einem abgelegenen Ordner gefunden, vielleicht hilft meine Abiturvorbereitung von 2005 irgendwem

D:\essential\doc\
M?ndliches_Abitur
_Deutsch.doc

1.Teil: Thema: Gedichtanalyse
2.Teil: Thema: andere Kurshalbjahre, B?cher

Zusammenfassung:

+ Das Parfüm
- Grenoille hat einen ausgepr?gten Geruchssinn und ist einfach nur insane.

+ Hamlet
- Zentrale Frage: Warum z?gert er bei der Ausf?hrung des Mords?
- Hamlet denkt zuviel nach (Monologe)
- Freudbegr?ndung: Der Onkel hat das getan, was er am liebsten getan h?tte im Rahmen des ?dipusgedankens: Seinen Vater zu t?ten, um die Mutter zu heiraten.

+ Homo Faber (Der Mensch, der die Welt mit Hilfe von Technik beherrschen will)
- Demeter-Core-Motiv

+ Galileo Galilei
- 8.Szene: Menschen brauchen einen Trost, die Religion. Religion vertr?stet den Menschen nur und sorgt f?r elend (Marx: Religion ist das Opium des Volkes)

+ Maria Stuart
- Schwester der K?nigin von England, Schwesternstreit um die Macht. Wer hat das Recht?

+ Faust
- Gott und Mephisto wetten. Schafft es Mephisto den Faust, einen guten Menschen auf den ?schlechten? Pfad zu f?hren, so darf er die gesamte Menschheit haben. Faust l?sst sich nat?rlich darauf ein und wird vom Teufel ausgetrickst. Gretchenfrage ?Wie hast du es mit der Religion??

+ Deutschland ein Winterm?rchen
- Heine reist durch Europa.

+ Funktion der Kunst
- docere et delectare (lehren und unterhalten)

+ R?mische Elegien
- Goethe ist so ein Spasst.

Epochen:

Barock 1600-1720: 30-j?hriger Krieg, Absolutismus, Vanitasgedanke

Aufkl?rung 1720-1800: franz. Revolution 1789, Emanzipation der Frau

Sturm und Drang 1765-1785: Leidenschaft, Gef?hle, Auflehnung gg. V?tergeneration

Klassik 1786-1806: Gesetz- und Formstr?nge, sch?ne, gute wahre Harmonie

Romantik 1795-1840: Flucht aus der Wirklichkeit, Sehnsucht, M?rchen?hnlich

Exilliteratur 1933-1945: Brecht und co.

Zu Gedichten:

Form:
Gedichtsform: Sonnet
Strophenform: Quartett, Terzett (Gliederung)
Versform: Sechshebiger Vers, gleiche Versl?nge= etwa gleiche Silbenzahl, weibliche Kadenz
Metrum: Jambus (regelm??ig?)
Reimform: Paarreim

Syntax:

Grammatik:

Rhetorik:

Semantik:

Inhalt:
Motiv:
Vorgang:
Problem:
Ort:
Handlung:
Personen:
Zeit:
?u?ere Welt:
innere Welt:

Aufbau:
Thema
Hypothesenbildung
Absichten
Vermittlungsmodus
Gliederung
Detailanalyse von Inhalt und Form
Zusammenfassung
Einordnung in Epoche

Wer sagt wem was wie wozu?
4 Funktionen:
a) darstellende Funktion: Sachverhalt, Vorgang, Gegenstand, Problem, Kontext (pol/hist)
b) expressive Funktion: Wer spricht (Sprecher), Haltung, Betroffen vom Sachverhalt, Problem
c) appellative Funktion: Stimmung, Wirkung Empf?nger, Urteil/Handlung erhofft?
d) ?sthetische Funktion: Auff?lligsten sprachlichen Merkmale, Bilder, Vergleiche, Sprachfiguren, Funktion des gew?hlten poetischen Mittels wie Reim, Strophenform, Gedichtform und rhetorische Figuren. Verwendetes Vokabular, Sprachebene, Textaufbau, Gedankliche, Sprachliche Gliederung, Wiederholungen, Anordnung Schl?sselw?rter, Pointe. Anspielungen?

Begriffe:
Alexandriner: 6hebiger Jambus mit Einschnitt in der Mitte GRYPHIUS, 12-13 Silben
Alliteration: mit Mann und Maus
Anapher: Wdh. Eines Wortes am Satz/Versanfang
Anap?st: 3 silbig: steigend (selten)
Assonanz: Wortanfang h?rt sich gleich an, Wortende ist jedoch anders
Binnenreim: Reim in einem Vers (Janosch)
Daktylus: 3 silbig: fallend : betonte, 2 unbetonte Silben
Distichon: Verspaar, bestehend aus Hexameter+Pentameter
Enjambement: Ein Vers greift in den n?chsten ?ber, Zeilensprung
Freie Rhytmen: metrisch ungebunden, reimlose Verse, beliebige L?nge GOETHE
Hexameter: 6hebiger Vers, bestehend aus Daktylen SCHILLER
Hyperbel: ?bertreibender Ausdruck SCHILLER
Jambus: 2 silbig : steigend, fallend
Kadenz: Form der Versendung: m?nnlich=betont : gut, mut, weiblich=unbetont, gabe, rabe
Kreuzreim: abab -> VOLKSLIED
Klimax: Steigerung
Metrum: Versma?, Versfu?
Ode: Gesang like, feierliches Gedicht GYRPHIUS KLOPSTOCK GOETHE
Oxymoron: Kombination zweier Widerspr?che: bitters??
Paarreim: aa, bb, cc
Parallelismus: gleich oder ?hnlich gebaute S?tze/Verse
Personifikation: ?bertragung einer menschlichen Eigenschaft auf ein Objekt
Quartett: 4Zeilenstrophe im Sonnet
Refrain: wiederholter Vers
Reim: Gleichklang am Versende
Schweifreim: aabccb
Senkung: Unbetonte Silbe
Sonnet: Gedichtform 16JHD, 2 Quartetten + 2 Terzetten. Abba, abba, cdc, dcd , 14 Verse
Terzett: 3Zeilenstrophe im Sonnet
Terzine: Kettenreim aba, Mitte reimt mit dem Folgevers
Troch?us: 2 silbig: betont, unbetont
Umarmender Reim: abba
unreiner Reim: nicht genauer, aber klang?hnlicher Reim blicken-R?cken
Volkslied: Anspruchlos gereimtes Lied
Weiblicher Reim: klagen-sagen

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